Für mehr Fairness in der Rating-Landschaft | Der ESG-Tracker von eMentalist.ai

Wir behaupten, rational zu handeln, sind jedoch von kognitiven Verzerrungen stets in all unseren Entscheidungen beeinflusst. Auch in der KI sind diese Verzerrungen gegenwärtig, denn hinter jeder Technologie und jedem Algorithmus steht eine Person oder ein Team mit kognitiven Stärken und Schwächen. Unternehmen wie RepRisk setzten sich damit eingehend auseinander, wie ein aktueller Beitrag zeigt. Auch unser Team von eMentalist.ai bietet hier einige innovative Lösungsansätze an.

 

Unser ESG-Tracker analysiert umfassend und in Echtzeit aktuelle Nachrichten und Social Media-Postings neutraler Quellen und ermöglicht damit einen klaren Blick auf das nachhaltige Agieren eines Unternehmens. Mit Hilfe der eMentalist.ai-Software können riesige Mengen an Daten erfasst, nach den gewünschten ESG-Kriterien bewertet und gewichtet sowie übersichtlich dargestellt werden. Entsprechende Filter ermöglichen Vergleichsanalysen nach Größen, Branchen oder Regionen. Zudem bewertet der ESG-Tracker auf Basis semantischer Keyword-Analysen in verschiedenen Sprachen auch die gefühlsmäßige Einstellung eines Unternehmens zur Nachhaltigkeits-Thematik.

 

CTO Dr. Elaheh Momeni ist davon überzeugt, dass dadurch die meisten Arten von Verzerrungen ausgeschlossen bzw. weitgehend eingeschränkt werden können, die bisher ESG-Ratings so problematisch erscheinen ließen. Bis dato mussten diese Ratings mit statischen Informationen aus Unternehmens-Nachhaltigkeitsreports Vorlieb nehmen, die meist länger zurückliegende Aktivitäten fokussierten und – so darf vermutet werden – mitunter auch manches unberücksichtigt ließen. Häufig wurden größere Unternehmen und jene aus Märkten mit verpflichtendem Nachhaltigkeits-Reporting höher geratet als andere Firmen. Der in den eMenatlist.ai Labs entwickelte ESG-Tracker bringt auch mehr Fairness in die Rating-Landschaft, da Geschäftsmodelle und Risiko-Exposition individuell bewertet werden können. Im Dienste der Nachhaltigkeit hoffe man damit auch einen positiv motivierenden ESG-Wettbewerb bei den Unternehmen zu fördern.

 

Andreas Burgmann
Mitglied des Senior Advisory Boards

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